Lohnt sich ein Aufenthalt in Manila?

Schlechtes hört und liest man oft über Manila. Beispielsweise gibt es nicht wenige Stimmen, die behaupten, Manila sei nicht mehr als eine schmutzige Betonhölle, in der es auch noch viel Kriminalität gebe. Doch wie viel Wahres ist da dran? Gibt es denn wirklich nichts in Manila, was einen Urlaub respektive Aufenthalt in Manila rechtfertigen könnte?

Makati City bei Nacht (Manila, Philippinen)

Makati City in Manila | Foto: Didier Baertschiger | Lizenz: CC BY-SA 2.0 | kurz



Natürlich kann auch ein Aufenthalt in Manila interessant und lohnenswert sein, immerhin ist Manila die Hauptstadt der Philippinen. Es mag zwar durchaus zutreffen, dass es in der Stadt, wie in so vielen asiatischen Megastädten, viel Beton gibt. Auch dass es in Manila Orte gibt, die schmutzig und nicht ungefährlich sind, ist durchaus richtig. Doch wirklich entscheidend ist doch, wo man sich in Manila genau aufhält und welches Verhalten man an den Tag legt. Ein Manila-Urlaub kann ein richtig interessantes und schönes Erlebnis sein, wenn man sich nicht gerade in den Slums von Tondo oder anderen Gegenden, in denen es durchaus gefährlich sein kann, herumtreibt.

Der arme Stadtteil Tondo in Manila

Tondo in Manila | Foto: travel oriented | Lizenz: CC BY-SA 2.0 | kurz

Makati City, Intramuros, Malate und Co.

Ja, es gibt in Manila verstopfte Straßen, stinkende Müllberge und viel Chaos. In der Hauptstadt der Philippinen gibt es allerdings auch den sauberen Finanzdistrikt Makati City, den historisch bedeutenden Stadtteil Intramuros, das Amüsierviertel Malate, den Rizal Park, den Paco Park oder auch den Greenbelt. Auch gibt es in Manila eine Vielzahl von guten Bars, Restaurants, Clubs und Shopping Malls, in denen man viel Zeit verbringen kann.

Intramuros in der philippinischen Hauptstadt Manila

Intramuros in Manila | Foto: shankar s. | Lizenz: CC BY 2.0 | kurz

Weitere schöne Ausflugsziele in Manila

Schön ist auch die Manila Bay, wenn die Sonne untergeht, oder der Besuch des skurrilen Chinese Cemetery in Santa Cruz nördlich des Pasig River. Einen Ausflug absolut wert ist darüber hinaus die Quiapo-Church, die zu den schönsten und bedeutendsten Kirchen der Philippinen gehört. Besonders interessant ist der Besuch der Kirche am 9. Januar. Denn jedes Jahr am 9. Januar findet in Quiapo das „Fest des Schwarzen Nazareners“ statt, bei dem eine lebensgroße, schwarze Christus-Statue durch die Straßen von Quiapo getragen wird.

Die imposante Quiapo-Kirche in Manila mit ihrer schnönen Fassade und ihren beiden Glockentürmen

Quiapo-Kirche in Manila | Foto: Randy Pagatpatan | Lizenz: CC BY-ND 2.0 | kurz

Ein weiteres Top-Ausflugsziel ist die historisch bedeutende Insel Corregidor, 50 Kilometer westlich von Manila gelegen. Diese ca. neun Quadratmeter große Insel wurde erst von den Spaniern, dann von den Amis zu einer wehrhaften Militärstation ausgebaut und beherbergt eine Vielzahl historischer Denkmäler.

Schweres Geschütz auf Corregidor Island in der Manila Bay

Schweres Geschütz auf Corregidor Island | Foto: Roberto Verzo | Lizenz: CC BY 2.0 | kurz

Wer sich in Manila gut auskennt, weiß, dass die Stadt mehr zu bieten hat, als es ihr momentaner Ruf vermuten lässt. Grundsätzlich wünschenswert wäre eine differenziertere Betrachtung von Seiten der vielen Menschen, die Manila einfach nur schlecht reden, ohne Manila wirklich zu kennen.



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